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Vollblutpferde - Warmblutpferde - Kaltblutpferde - Ponys

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Private Webseite zum Thema Pferde aus dem Jahr: Stand 2007-2010.

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Die Hauspferderassen unterscheidet man in Warmblüter, schwere Warmblüter,

leichte Kaltblüter, Kaltblutrassen, Vollblüter (arabische Rassen),

Ponys (Kleinpferde) und sonstige Pferde.

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Pferde-Bild:

Bild von einem jungen Pferd, Datum: Januar 2008

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Kaltblutpferde, wenn gleich dieser Begriff leicht irreführen kann, hat nichts

mit "kaltblütig" im Sinne der Körpertemperatur zu tun, so wie z. B.

bei Amphibien oder Reptilien. Kaltblütig bezieht sich auf das

hohe Körpergewicht, gepaart mit dem ausgeglichenen,

ausdauernden und sehr ruhigen Temperament des

Tieres. Kaltblutpferde zeichnen sich durch

ihre Kraft und Gutmütigkeit aus.

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Knapp zwei Tonnen sollen Kaltblutpferde transportieren können. Während sie

früher häufig als Reit- und Zugpferde oder Streitrösser bzw. Ritterpferde

gebraucht wurden, kam es - Mitte des 20. Jahrhunderts - im Zuge

der Motorisierung zum drastischen Einbruch ihres Bestandes.

Heute findet man noch einige dieser "starken Pferde" als

Arbeitstiere hauptsächlich in der Forst- / Landwirtschaft.

Da sie sehr schwerfällig sind, werden sie nicht als

Renn- oder Dressurpferde genutzt. Neuerdings

hat man Kaltblutpferde mit ihrem gutmütigen

Temperament als Familien- Zug & Reittiere

entdeckt und ihnen damit einen Platz

in der Gesellschaft gesichert.

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Beispiele für Kaltblutpferde

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Belgier / Brabanter

Bretone

Clydesdale

Jütländer

Muraközer

Nordschwede

Noriker

Pinzgauer

Süddeutsches Kaltblut

Percheron

Schleswiger

Shire Horse

Rheinisch-Deutsch

Wladimirer Traktorenpferd

Suffolk Punch

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Pferde-Foto:

Foto: "Pferd auf einem Bauerngut", Datum: Januar 2008

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Warmblutpferde:

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Die Warmblutpferde stellen mit über 100 Rassen den größten Anteil der

Hauspferde. Sie sind etwas schwerer und ruhiger als Vollblutpferde,

aber leichter und temperamentvoller als die Kaltblutpferde. Sie

wurden in der Vergangenheit häufig als Reit-, Wagen- sowie

Kutschpferde von Bauern und Händlern genutzt.

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Während früher leichte und schwere Warmblüter gezüchtet wurden, geht

die Tendenz heute zum leichten Warmblut. Durch die Kreuzung mit

Vollblutpferden sind sehr sportliche Pferde entstanden. Diese

für den Hochleistungssport spezialisierten Pferde eignen

sich für den Reit- und Fahrsport, aber auch in der

Freizeit werden Warmblutpferde als Kutsch-,

Gelände- und Lehrpferde gern eingesetzt.

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Beispiele für Warmblutpferde:

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Altér Real

Andalusier

Gelderländer

Hannoveraner

Holsteiner

Lipizzaner

Morgan Horse

Ostfriese (OF) / Oldenburger (OL)

Trakehner

Wielkopolska

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Pferde-Fotografie:

Fotografie "heimische Pferde", Datum: 2007 (l) und 2010 (r)

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Vollblutpferde

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Als Vollblutpferde bezeichnet man Pferde deren Abstammung auf die Araberpferde

zurückgeht. Man unterscheidet dabei zwei Haupt-Rassen. Den Vollblutaraber

aus dem vorderen Orient, dessen Stammesgeschichte ins 7. Jahrhundert

zurückreicht und den "Englischen Vollblüter", der vom Araber abstammt

und seit ca. 300 Jahren in England gezüchtet wird. Die "Englischen

Vollblüter" werden als die schnellsten Pferde der Welt gehandelt

und erzielen enorme Preise auf Auktionen. Vollblutpferde haben

einen feingliedrigen, sportlichen Körperbau, Temperament

und zeichnen sich durch ihre Schnelligkeit aus. Ihre

Einsatzgebiete im Sport findet man u. a. beim

Galopprennen, Vielseitigkeitsreiten, beim

Distanzreitsport, Hochsprung ...

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Kreuzungen von Vollblutpferden mit Warmblütern

bezeichnet man als Halbblutpferde.

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Pferde-Abbildung:

Abbildung "helles Pferd auf Koppel", Datum: September 2007

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Töne von Pferdebewegungen

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Pony / Kleinpferd

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Als Pony / Kleinpferd bezeichnet man kleinwüchsige Pferde mit einem

Widerrist (Schulterhöhe) unter 148 cm. Da diese Kleinpferde

ausgesprochene Herdentiere sind und ständig den Kontakt

zu ihren Artgenossen suchen, sollten Ponys nicht einzeln

in Boxen gehalten werden. Aufgrund ihrer geringen

Größe wurden sie oftmals zur Kohlebeförderung

im Bergbau eingesetzt. Heute ist das Pony

ein beliebtes Reit- und Freizeitpferd,

das schon die Kleinen transportiert.

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Hierbei muß ein gewisses Maß an Sensibilität den Tieren entgegengebracht

werden, damit der oftmals immense Reitbetrieb der Kinder

nicht zur Qual für die Ponys wird.

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Einige Pony-Rassen:

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Aegidienberger

Albaner

Haflinger

Belgisches Reitpony

Dartmoor-Pony

Deutsches Reitpony

Dülmener Wildpferd

Exmoor Pony

Lewitzer

Liebenthaler Pferd

Shetland Pony

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Pferde-Photo:

Photo von einem "Pony", Datum: Februar 2008

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Verhaltensstörung bei Pferden:

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Beißen, Scheuen, Ausschlagen, Zungestrecken, Koppen (übertriebenes

Luftschlucken und Zähnekratzen), übertriebenes Zaunlauf oder

Kopfnicken... Diese psychischen Verhaltensstörungen

können durch Mißachtung der natürlichen Bedürfnisse

von Pferden hervorgerufen werden.

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Die Ursachen sind oftmals Langeweile, Einsamkeit durch Einzelhaltung

oder Vernachlässigung, aber auch Streß und Überforderung... Um die

Gesundheit dieser Vierbeiner nicht zu gefährden, sollte immer

an eine artgerechte Haltung gedacht werden. Dabei zählt die

Tatsache, daß die Pferde Dauerfresser, Flucht- und Herden-

tiere sind. Diese Grundbedingungen sollten so gut

wie möglich umgesetzt werden, um psychisch

und physisch gesunde Tiere zu erhalten.

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Gefährdete Pferde-Rassen Deutschlands:

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Alt-Württemberger (Warmblut)

Arenberg-Nordkirchner(Kleinpferd)

Dülmener (Pony)

Rottaler (Warmblut)

Rheinisch Deutsches Kaltblut

Schleswiger Kaltblut

Lehmkuhlener-Pony

Schweres Warmblut (OL/OF)

Senner

Exmoor-Pony

Pfälzer Ardenner (Kaltblut)

Schwarzwälder Kaltblut

Leutstettener Pferd (Halbblut)

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Pferde-Bild:

Bild: "Stute mit Jungtier", Datum: Januar 2008

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Mischformen von Pferd und Esel

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Bei der Kreuzung von Pferden mit Eseln entstehen Mischformen wie das

Maultier, auch Muli genannt, und der Maulesel. Ein Maultier entsteht,

wenn der Vater ein Esel und die Mutter ein Pferd ist. Maultiere

sind etwas größer als der Eselvater, aber kleiner als die

Pferdemutter. Maultiere sind fast immer unfruchtbar

und bedürfen daher einer besonderen Zucht.

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Der Maulesel ist der Nachkomme eines Pferdevaters und einer Eselmutter.

Er ähnelt dem herkömmlichen Esel sehr. Die männlichen Maulesel sind

unfruchtbar und die weiblichen können sich gelegentlich fortpflanzen.

Die Maulesel sind besonders belastbar und erholen sich schnell von

Strapazen. Sie erreichen ein außergewöhnlich hohes Lebensalter.

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Esel -Foto:

Bild: "Esel im Tierpark", Datum: Januar 2008

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Interessantes zum Pferd

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